Evangelische Stiftung Hephata - Spendenprojekt
http://www.hephata-mg.de - gedruckt am: 30.07.2010 00:05 Uhr
Spendenprojekt
 

Jeder Euro ist einSchritt nach vorn!

Entschuldigung, können Sie mir vielleicht helfen?
"Katrin? Ist alles in Ordnung da drinnen?" Ja sicher, alles bestens. "Katrin, hörst Du mich? Was machst Du denn da drinnen? Bist Du immer noch in der Wanne?" Was stellt der sich denn so an? Bin doch noch gar nicht so lange in der Wanne. Kann er mich nicht einfach mal in Ruhe lassen? Immer nörgelt er an mir rum. "Alles in Ordnung Michael, nur noch ein paar Minuten, mach doch schon mal das Abendessen, ich komme dann gleich runter!" Hoffentlich verschwindet er jetzt. Weiterlesen...

Achim Schneider überlebte - aber seine Gehirnzellen starben
50 Minuten wurde Achim Schneider* nach seinem Herzstillstand reanimiert. 50 Minuten, in denen sein Gehirn nicht richtig versorgt wurde. 50 Minuten, die dafür sorgten, dass er einen hypoxischen Hirnschaden erlitt. Achim Schneider überlebte, aber etliche seiner Gehirnzellen starben ab. Nicht regenerierbar, tot, für immer. Die Folge: der Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses. Weiterlesen...

Alltagsorientierte Assistenz für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen - Das Konzept
Schicksalsschläge, wie Achim Schneider oder Katrin Meier sie erfahren, sind keine Seltenheit. In Deutschland erleiden jährlich bis zu 300 000 Menschen Hirnverletzungen, nicht selten duch Unfälle im Straßenverkehr. Dieser hohen Zahl, der durch einen erworbenen Hirnschaden behinderten Menschen werden kaum adäquate Wohn- und Lebensmöglichkeiten geboten.
In einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderung macht die Andersartigkeit den behinderten Bewohnern oft Angst. In einem Altenheim verstehen die Senioren das Verhalten nicht, gehen auf Distanz. In ein Krankenhaus oder in die Psychiatrie gehören diese Menschen ebenfalls nicht, da sie aus medizinischer Sicht nur begrenzt therapierbar sind. Ein weiterer bedeutender Faktor: Die enorm herausfordernden Verhaltensweisen der Menschen mit erworbener Hirnschädigung erfordern eine extreme Gelassenheit, Stärke und ständige Begleitung der Mitarbeiter, da beispielsweise Vorgänge schon innerhalb von wenigen Minuten immer wieder neu in Angriff genommen werden müssen. Und auch die Angehörigen sollten in die Begleitung mit einbezogen werden, intensiv und andauernd.

Hephata wird Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen schon in 2010 eine spezielle alltagsorientierte Assistenz in einer eigenen Wohngruppe anbieten.

Helfen Sie Achim Schneider, Katrin Meier und anderen Menschen mit erworbener Hirnschädigung! Denn nur gezielte Förderangebote können diesen Menschen und ihren Angehörigen einen Weg in ihrer neuen Lebenssituation weisen. Jeder Euro ist ein Schritt auf diesem Weg!
Gegen die Isolation. Gegen das Vergessen. Für das Leben!

Spendenkonto: 1112 - KD-Bank, Dortmund - BLZ 35060190

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