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Über 150 Jahre Arbeit von, für und mit Menschen mit Behinderung:

1866, also nur sieben Jahre nach Gründung der Evangelischen Stiftung Hephata, stand die Stiftung vor der Aufgabe, Arbeit und Beschäftigung für heranwachsende Jugendliche und neu aufgenommene erwachsene Menschen zu finden. So beschloss man 1866 neben der schon bestehenden Arbeit in der Landwirtschaft und in den Gärten ein "Arbeitshaus" zu bauen, das 1870 unter der Bezeichnung "Asyl" eröffnet wurde. Dort wurden Holzwaren wie Fußbänkchen, Stiefelzieher, Schiebekarren und zeitweilig auch Holzgewehre für Exerzierübungen hergestellt. Flechtwaren, also Bürsten, Stuhlsitze oder Körbe bildeten einen weiteren Produktbereich.

Während Hephata den Menschen mit Behinderung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Arbeitsplätze hauptsächlich im Handwerk und in der Landwirtschaft angeboten hat, gab es etwa ab 1960 auch Arbeitsplätze in der industriellen Fertigung. Zunächst wurden auf Dachböden oder in Kellern der großen Heimbauten Arbeitstische und –plätze eingerichtet, an denen Teilfertigungen für die lokal ansässige Industrie – wie einfache Montage-, Verpackungs- oder Sortier-Arbeiten – ausgeführt wurden.

Die mit Industrie-Arbeiten beschäftigten Menschen mit Behinderung wurden aber nicht für ihre Arbeit bezahlt und waren nicht – wie bei anderen Arbeitnehmern üblich – durch ihre Arbeit kranken- oder rentenversichert. Vielmehr wurden sie durch die sogenannte „Bananenwährung“, d.h. durch Tabak- oder Süßwaren, entlohnt. Erst mit der schon erwähnten Einführung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung 1975 wurde eine finanzielle Entlohnung und die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung für diese Personengruppe festgeschrieben.

Die Stiftung Hephata baute auf ihrem Gelände in Mönchengladbach ihr erstes Werkstattgebäude, die heutige Betriebsstätte am Karl-Barthold-Weg. Am 1. Oktober 1975 nahmen darin 270 Menschen mit Behinderung ihre Arbeit auf. Parallel dazu wurden auf dem Benninghof 90 Werkstattplätze in einem ehemaligen Gebäude der Landwirtschaft geschaffen. Da Hephata in Mönchengladbach bis heute der einzige Anbieter von Werkstattplätzen ist und dort auch Menschen mit Behinderung Arbeit finden, die eigenständig oder bei anderen Trägern der Behindertenhilfe wohnen, stieg der Bedarf an Plätzen ständig.

1983 entstand in Mönchengladbach die Betriebsstätte Tippweg mit 160 weiteren Arbeitsplätzen.

Am 1.1.1984 kamen 30 Arbeitsplätze in der Hephata-Gärtnerei, Mönchengladbach, dazu;

1986 wurden die Gärtnerei Benninghof (35 Plätze) in Mettmann und die Landwirtschaft dort (30 Plätze) anerkannte Arbeitsplätze im Rahmen der Werkstätten.

Schließlich konnte am 1.6.1989 auch in Mettmann ein neues Werkstattgebäude, in dem 200 Menschen Beschäftigung finden, in Betrieb genommen werden.

Es folgten die Neubauten der Betriebsstätten Erftstraße 1995 und Freiligrathstraße 2000 in Mönchengladbach. Am 1.6.2001 konnte am Dahler Kirchweg ein erstes Hephata Gartencenter eröffnet werden.

2005 wurde  die Betriebsstätte Spielkaulenweg in Mönchengladbach mit 150 neuen Arbeitsplätzen gebaut. So bot die Hephata Werkstätten gGmbH Ende 2008 insgesamt mehr als 1.800 Menschen Arbeit.

Neue Wege in Sachen Arbeit ging Hephata auch 1997 mit der Gründung der "gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Hephata mbH“ (kurz: BQG).

Diese erste aus der Stiftung Hephata ausgegründete Gesellschaft – die auf der 1983 ins Leben gerufenen Sachspendenverwertung fußte – hat bis heute das Ziel, Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung und Menschen mit sogenannten Vermittlungshemmnissen zu beschäftigen und ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen. Durch die Bereitstellung von sozialversicherungspflichtigen, unbefristeten und befristeten Arbeitsplätzen soll den genannten Personen eine eigenständige Lebensführung ermöglicht werden.

Als Arbeitsfeld boten sich zunächst die Läden der Sachspendenverwertung – die Hep-Shops - an, die 1998 durch den Shop an der Odenkirchener Straße in Mönchengladbach erweitert wurden.

Ebenfalls 1998 wurde der Fahrdienst gegründet.

Um die Dienstleistungspalette und damit auch die Anzahl der Beschäftigungsplätze zu erweitern, gründete die BQG 2002 Handwerksbetriebe und 2008 eine Gebäudereinigung.

Seit 2003 wird die BQG, die 2016 mehr als 150 Personen Arbeit bietet, als anerkanntes Integrationsunternehmen durch den Landschaftsverband Rheinland gefördert.

Seit 2016 neues Arbeitsfeld: Elektrogeräteprüfung.

Download: AGB